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Ex-Präsi

M3b: Kämpferherz gegen HC KTV Altdorf nicht belohnt.

Und da ist es wieder, das altbekannte, jede Saison wiederkehrende Phänomen: auf der Mannschaftsliste genügend Spieler für drei Mannschaften, auf dem Matchblatt dann lauter Lücken. Trotzdem guten Mutes eingerückt und uns ein Spiel des Effzwei… äch: F3 zu Gemüte geführt. Kategorie: Routine schlägt Jugend.
Jedenfalls: Büsche übernahm das Ruder, weil unser Coach sich an einem Juniorenspiel einstimmte. Nachdem Gerbi nicht locker liess und sich als Aufwärm-Chef aufdrängte, gab der Coach nach und so stimmten wir uns auch körperlich aufs Spiel ein.

Die Hexe schlug schon nach zwei Einlauflängen zu: Totalausfall Büsche. Nein, nicht verletzt. Aber die junge Dame liess keine andere Obhut über sich ergehen, als „Papi“. Und da es sich mit einem Kind im Arm schlecht Handball spielen lässt – ein Mann weniger im Aufbau.
Anpfiff, und schon kann es losgehen. Zwei ebenbürtige Mannschaften standen sich gegenüber. Hier Altdorf, das auf hochklassige Routiniers zurückgreifen konnte, dort Emmen, das sich davon wenig beeindrucken liess. Des Trainers Anweisung umgesetzt und unser Tempo gespielt. Was dem Unparteiischen offenbar zu lahm war. Doch gerade unter angezeigtem Zeitspiel kamen wir zu sehenswerten Abschlüssen. Unter Druck spielen können wir also.
Die Hexe schlug dann aber gleich ein zweites Mal zu und dezimierte den eh schon kleinen Aufbau um einen weiteren Spieler. Gute Besserung an „Mr. H.“! Der Gegner erarbeitete sich unterdessen einen kleinen Vorsprung und so ging es mit 13:16 in die Pause.

Nach der Pause dann ein veritabler Fehlstart. Altdorf schien unser Playbook genau studiert zu haben (kein Wunder, es wurde ja auch per WhatsApp verbreitet und beinhaltete ALLE Anweisungen, die man überhaupt geben kann) und zog schon mal auf 18:25 davon. Wofür es nur 13 Minuten brauchte.
Das war uns aber ein wichtiger Weckruf und unsere schläfrigen Geister erwachten doch noch. Wir hielten zwar einigermassen mit, holten hin und wieder auf, doch ein Problem blieb: egal wie häufig sich unser Trainer auf der Bank umsah und unter der Bank suchte – weitere Rückraumspieler fand er nicht. So ging uns die Luft in kleinen Schritten immer mehr aus und die Aufholjagd verlor an Schwung. Zum Schluss machte sich auch noch akute Diskutitis breit und obwohl die Zeit gegen uns lief, brannten immer wieder Diskussionen mit dem Unparteiischen auf. Offenbar ist es einfacher, zu diskutieren, als Handball zu spielen? Das ist ja wie im Training!
Jedenfalls waren die Diskussionen unnötig, denn der Schiedsrichter pfiff souverän.

Nun: 27:34 verloren, Kämpferherz und Moral bewiesen und gute Ansätze gezeigt, auf denen wir auf jeden Fall aufbauen können. Wenn wir die guten Dinge mitnehmen und unseren Aufbau von Absenzen heilen ("Lasst die Kinder zu Hause!", schrie jemand...), dann können wir zuversichtlich in die Zukunft schauen: kommenden Samstag geht es gegen den KTV Hasle. Was selten technische Höhenflüge verspricht, aber dafür umso mehr Kampf - 14:30 Uhr im Rossmoos.

Zu guter Letzt: die neuen Dress eingeweiht; sie können sich wahrlich sehen lassen! Herzlichen Dank unseren treuen Sponsoren für die vorzügliche und grosszügige Unterstützung!
Und - nehmt Eure Kids, Freundinnen und Frauen ruhig mit! Das gehört zu uns, zeugt von unserem Sinn für Familie und Gemeinschaft und macht uns stark!

 

19.09.2017 / Ex-Präsi

19.09.2017