M2 – Mannschaftsreise
Das M2 gelangte erstaunlicherweise ohne Zwischenfälle nach Prag. Was von den ersten Stunden geblieben ist, sind vor allem die tiefen (Bier-)Preise.
Die Sprachbarrieren zeigten sich zum ersten mal, als Person A einen Zwiebel-Wurst-Aperitif als Hauptspeise bestellte. Person B hinterliess als Dank für die tiefen Preise gleich sein gesamtes Portemonnaie im Restaurant. Unser erster Fuss-Marathon führte über die weltbekannte Karlsbrücke hin zur Prager Burg, wo die staatlichen Fäden geführt werden.
Beim anschliessenden Apero liess das komische Getränk von Person C seine Augen unabhängig voneinander umher schweifen. Weiter ging es in eine grosse, feine Pivovarský, wo sich Person D und E ein erbittertes Wettessen um eine Entenkeule lieferten, obwohl Person F von seinem Plätzchen kaum was ass und dies anbot.
Später mit vollem Magen im zuhause von Person G (im Irish Pub) stiess mit einem halben Tag Verspätung auch noch Person H hinzu, während sich die Personen I, J und K à la „Studenten-Style“ in gute Laune brachten. Als dies nicht reichte wurden noch süsse Lakritze-Pillen von einer dunklen Gestalt gekauft und somit andere Mitspieler gehörig verunsicherten. Währenddessen sorgte im „Lucerna“ einer der älteren Garde (Person L) für Stimmung. Mit seinen Tanzeinlagen brachte er selbst die jungen einheimischen Ladies ins Schwitzen. Bilanz des Abends: Unzählige zerschellte Gläser (hauptsächlich Person M), geklaute Kissen aus dem „Vergnügungspark“, ausgedrückte Zigaretten am nackten Oberkörper eines Rockers, wilde Bekanntschaft mit Gigi Oeri, ein nächtlicher Stadtirrlauf (Schätzungen reichen von 1 bis 3 h bei einer Soll-Zeit von 15 min), fliegende Tauben, faschistische Beleidigungen einer Dirne, Zement Sandwich, Person N’s nächtliches Vergnügen mit einem Salami und allgemein vielen positiven Erinnerungen – vor allem an die kulinarischen Köstlichkeiten - des schönen Prags. Und ja, weil ja (im Gegensatz zur Schweiz) Sonnenschein dominierte, gab es natülich auch Sight-Seeing und Shopping-Touren.
Der goldene Oskar aber geht an die beiden Organisatoren. Herzlichen Dank fürs Team-Building-Weekend!
Personen O, P und Q
weiterempfehlen drucken
|