M4a - Ratlosigkeit auf der Trainerbank
Emmen liefert zu einfache Punkte an den Gegner.
Kopfzerbrechen und Ratlosigkeit sind nicht nur von den Coaches zu spüren. Selbst Zuschauer und Spieler konnten es nicht verstehen.
Am wenigsten vielleicht sogar der Gegner Mythen Shooters. Zwar mussten sie in der ersten Halbzeit gegen ein sich wehrendes Emmen spielen, konnte aber immer wieder aufgrund von Eigenfehler der Emmer mit 2-3 Toren wegziehen. So stand es in der Pause immerhin 'nur' 10:14 für die Gäste.
Wurde in der Pause die falsche Taktik aufgegeben? Verstanden die Coaches das Spiel nicht zu lesen? Sind die Fähigkeiten der Spieler so begrenzt? Auf diese drei Fragen gibt es nur ein klares NEIN!
Was jedoch die Umsetzung betrifft, da liegt eine grosse Blockade vor. Irgendwie wirkte Emmen wieder einmal verkrampft. Probierte sich durch die Verteidigung durchzuwürgen und das Tor zu erzwingen statt mit einfacher ruhiger und verspielter Art die Freiräume zu erspielen. Und da waren Freiräume vorhanden, leider jedoch nicht vom Angriff ausgenutzt.
Wurde von der Trainerbank eine taktische Anweisung ins Feld gerufen, so geschah mit Bestimmtheit das Gegenteil. All das interessierte den Gegner kaum und genoss jeden freien Raum und Eigenfehler der Emmer um weiter die Tordifferenz zu erhöhen. Bis zum Schluss hatten sie dann die 30er-Marke überschritten und holten sich die nächsten 2 Punkte auf der Jagd nach dem Erstplatzierten Rothenburg. Emmen verliert nicht nur das Spiel mit 21:33 sondern auch das Vertrauen in sich selbst und den Siegeswillen.
Wird sich das Team nun für den Rest der Saison aufraffen können und das Selbstvertrauen zurückgewinnen, kommen sie zurück auf die Siegesstrasse, kommt der grosse unerwartete Wandel? All das Lesen Sie in der nächsten Ausgabe von 'M4a-Handballnews' am 21.02.2010.
Bis dahin wünscht die Red. allen en rüüüdig schöni Fasnacht ! 07.02.10elprofesor
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