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M4b verliert gegen den Tabellen-Ersten oder: wie SG Rothenburg/Nottwil etwas geschafft hat, das vorher niemandem gelang.

In einem alles andere als hochstehenden Spiel verliert das M4b klar gegen den Leader. Die Truppe um Coach Luigi De Rosa vermochte aus einem ausgeglichenen Start keinen Profit zu schlagen und verliert mit einem eindeutigen 18:31.

Eigentlich könnte ich nun den letzten Spielbericht gegen Rothenburg/Nottwil nehmen und ihn einfach kopieren. Ausser dem Resultat würde kaum einer den Unterschied merken. Handball Emmen ist gut in die Partie gestartet. Der Gastgeber führte zwar während der gesamten ersten Halbzeit. Doch mit einem 11:14 in die Pause zu gehen, bedeutete auch, dass Emmen den Schaden in Grenzen halten konnte. Leider haben wir uns zu sehr auf die Leistung des Unparteiischen konzentriert und uns zu sehr von den Jungspornen aus Rothenburg/Nottwil anstecken lassen. Diese beiden Elemente und eine doch seltsame Verfassung unserer Spieler genügten, um die Zuschauer ein Novum erleben zu lassen. Das, was vorher niemandem gelungen war, hat heute Rothenburg/Nottwil geschafft: unsere Spieler verloren die Fassung und giftelten sich sogar gegenseitig an. Wo dabei der stets hochgehaltene "Spass" im M4b geblieben ist, wissen die Götter…

Jedenfalls wollten wir unsere Chance in der zweiten Halbzeit packen. Doch wie das so ist mit den guten Vorsätzen: kaum einer wird umgesetzt. Ohne nun auf Details einzugehen - von den guten Ideen in der Pause war anschliessend auf dem Feld nichts zu sehen. Im Gegenteil! In den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit haben wir gerade mal 3 (in Worten: drei!) Tore erzielt. Unnötig zu sagen, dass man so ein Rothenburg/Nottwil nicht beeindrucken kann. Nicht nur, dass unser Angriff zahnlos war, auch schlichen sich vermehrt Unkonzentriertheiten ein. Und irgendwann wohl auch etwas Resignation. Das Resultat: ein verdientes 18:31 zum Schluss.

Seien wir POSITIV (wie es uns das Effzwei wohl raten würde…) und nehmen also etwas mit:

  1. Lassen wir doch den Schiedsrichter endlich Schiedsrichter sein und konzentrieren wir uns aufs (eigene) Spiel. Und wer das nach all den Beispielen dieser Saison immer noch nicht kann, der sollte ein Konzentrationstraining absolvieren. Oder ein Aggressions-Management-Seminar. Jedenfalls schaden wir uns sonst nur selbst. Vermutlich werden nun alle nicken und es (hoffentlich) das nächste Mal (ENDLICH) besser machen.
  2. Lassen wir doch den Gegner jubeln, ausrufen, gifteln, oder was auch immer. Wenn wir uns auch hier auf unser Spiel fokussieren, bringt es sicher mehr. Auch hier werden sicher alle nicken…

Ein Wort noch an SG Rothenburg/Nottwil: Jungs, Ihr seid wirklich besser. Ohne Diskussion; ohne wenn und aber. Das erkennen wir neidlos an. Aber wenn Ihr einen gut gemeinten Tipp wollt für Euer Marketing: etwas weniger Überheblichkeit würde Euch den einen oder anderen Sympathiepunkt bringen. Oder wie es ein Emmer Spieler ausgedrückt hat: "Wir sind die Gewinner der Herzen".

Ein Dank zum Schluss: an Schueli samt Hofstaat und die speziell angereisten Zuschauer. Danke für Eure Unterstützung und wir hoffen, Ihr musstet die Erinnerung an unsere heutige Leistung nicht in Unmengen von Alkohol ertränken.

Wir haben heute versucht, Rothenburg/Nottwil zu fordern. Wenn es uns gelungen ist, dann sollte das M4a morgen zwei Punkte nach Emmen holen. Viel Glück, Jungs. Unsere Unterstützung ist Euch sicher!

5.3.2010 / Ex-Präsi

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